Klimawandel im Himalaya

Wir, aus der 9. Klasse der KGS Sehnde, haben uns in unserer Projektwoche mit dem Thema Klimawandel auseinandergesetzt. 

Besonders das Thema Himalaya hat mich sehr beschäftigt und durch diesen Blogbeitragmöchte ich auf dieses wichtige Thema aufmerksam machen.

Der Klimawandel hat viele Folgen für unsere Zukunft. Besonders die Himalayagletscher sind sehr gefährdet. Es schmelzen jährlich ca. 8 Milliarden Tonnen Eis. Dies sind ungefähr 53 Millionen Badewannen.

Dadurch, dass das Wasser nicht länger in gefrorenem Zustand ist, wird der Kreislauf von Gefrieren und Schmelzen durchbrochen.

Dies führt zur Einschränkungen fürbis zu 800 MillionenMenschen. Kein Trinkwasser, keine landwirtschaftliche Bewässerung und keine weitere Stromgewinnung durch Wasser. 

Außerdem führt das Schmelzwasser zu Massenauswanderungen und Überbevölkerung an anderen Orten. Dort werden übermässig Ressourcen verbraucht. Das bedeutet, wir sind alle samt von diesen Problemen betroffen und es wird uns in Zukunft weit einschränken. 

Außerdem gehen vom Schmelzwasser auch Gefahren aus. Die Schmelzwasserseen könnten überlaufen und die Wohngebiete der Menschen überschwemmen. Vor diesem warnen auch viele Forscher.

Um das Schmelzen der Gletscher zu verhindern, kann man sich für die Umwelt einsetzen, jedoch ist schon viel geschmolzen und den Vorgang zu stoppen wäre schwer.

Josie Baumert

Die Polkappen schmelzen

Lucas Wagner (KGS Sehnde, 9. Klasse)

Viele sind sich nicht im Klaren, wie verheerend das Schmelzen der Polkappen ist. Wenn diese schmelzen, wird das Folgen für uns alle haben. 

Viele Studien und Forscher belegen dies mit vertrauenswürdigen Beweisen. Eines dieser Teams wird sogar von der NASA und der ESA (Europäischen Weltraumorganisation) unterstützt. Am meisten ist Grönland von diesem Massenschmelzen betroffen. Hier schmilzt das Eis fünfmal so schnell wie in den 1990ern. In der Antarktis ist es sogar nicht so schlimm. Trotzdem stieg der Wasserspiegel seit 1992 um 11,1 Millimeter. Dies wird oft mit Satellitenbildern gemessen. Dafür sind 47 Wissenschaftler in 26 verschiedene Laboren zuständig. Dank ihrer Messmethoden können sie genaue Angaben und Ergebnisse zum Schmelzen der Polarkappen erzielen. Laut ihren Angaben schmilzt das Eis in Grönland um 152 Milliarden Tonnen im Jahr und um 85 Milliarden Tonnen Eis in der gesamten Antarktis. Würde das komplette Eis der Antarktis schmelzen, würde der Meeresspiegel um insgesamt 58m steigen. 

Mehrere Teams kamen zu einer Entdeckung, dass die nächsten 10 Jahre entscheidend sein werden. Im Idealfall würde die Temperatur nur um 0,9 Grad bis 2070 steigen und der Meeresspiegel nur um 6 Zentimeter. Es wurde entdeckt, dass bis heute schon die Temperatur um 3 Grad gestiegen und der Wasserspiegel um 27 Zentimeter gestiegen ist. Laut einer Grafik wird sogar bis 2070-2100 in Europa die Temperatur um ca. 4 Grad steigen und am nördlichen Polarkreis sogar auf stolze 8 Grad. Eine weitere Studie berichtet, dass seit 1993 der Wasserspiegel um 3,2cm pro Jahrzehnt steigt. Trotzdem ist die Steigung nicht gleichmäßig. Bei gegebenen Anstiegen von Lufttemperatur, steigt der Spiegel bis 2100 sogar um 13-19cm (1,1-1,5 Grad) und 19-30cm (2,2-3,5 Grad). An dieser Entdeckung waren zum Beispiel das Team von Martin Siegert, Imperial College London, und eine Studie zur Zukunft der Antarktis und andere beteiligt. 

Meiner Meinung nach, sollten Menschen anfangen, den Klimawandel ernst zu nehmen und wichtige Änderungen vorzunehmen. Würden wir nichts tun, werden wichtige Hafenstädte und sogar ganze Nationen (vor allem Inselstaaten) vom Antlitz der Erde verschwinden. Es wird Zeit, dass wir etwas unternehmen, um unseren Planeten vor der Katastrophe zu bewahren. Es gibt natürlich schon verschiedene Maßnahmen dagegen, aber diese reichen nicht. Außerdem bleibt das Thema durch diese Organisationen und anderen Medien wie Zeitung und Fernsehen im Hinterkopf. Auch in unserem Hörspiel hat das Schmelzen der Polkappen eine zentrale Rolle und ist der Auslöser des ganzen Plots.

Der Klimawandel und die Avocado

von Paulina Satorius (KGS Sehnde – 9. Klasse)

Wir, aus der KGS Sehnde haben das Thema Klimawandel behandelt, denn dieses Thema geht jeden etwas an und ist ziemlich wichtig.

Ein wichtiger Stichpunkt ist die Avocado. Auch wenn sie gesund ist, verbrauchtsieviel mehr Wasser als andere Früchte oder Gemüsearten. Nach Recherchen benötigt ein Kilo Avocado um die 1000 Liter Wasser, dagegen ein Kilo Tomaten nur um die 180 Liter Wasser. Deshalb kann es irgendwann dazu kommen, dass die Avocado das Wasser verbraucht und die Menschheit nicht mehr genug Wasser hat. EinBeispiel ist die chilenische Provinz Petorca, hier zeigt sich, zu welch katastrophalen Konsequenzen der Avocado-Anbau führen kann. Dort müssen die Bewohner mit Tanklastzügen mit Wasser versorgt werden, um es entweder zu verkaufen, oder es für den Avocado-Anbau zu nutzen. Außerdem kommt es dazu, dass manche Farmer illegal an Flüssen Wasser anzapfen. Illegal ist dies, weil es in manchen Umgebungen nicht mehr genügend Wasser gibt. Deshalb wird schon gewarnt, man soll keine Avocados kaufen, die in illegalen Wassergewinnung verwickelt sind.

Dieses Beispiel zeigt, dass man sich mehr mit dem Thema Klimawandel befassen sollte.

Klimaschutz-Projektwoche an der KGS Sehnde

Wir kommen aus der KGS Sehnde und sind in der neunten Klasse. Unsere Projektwoche begann in Schneverdingen in der Lüneburger Heide. Dort sind wir mit Spax, Lorenz, Matze, Evgenij und Hilke wandern gegangen und haben Eindrücke von der Natur gesammelt. Wir kamen bei einer Naturakademie an und haben dort unsere Charaktere mit Matze erstellt. Beim Erstellen hatten wir sehr viel Spaß und unsere Kreativität kam zum Vorschein. Außerdem wurde uns das Projekt allgemein näher gebracht und wir konnten uns immer besser vorstellen wie unser Hörspiel wird. Ab dem zweiten Tag waren wir im Bonhoeffer Haus an unserer Schule und haben an unseren Texten gearbeitet. Dialoge wurden erstellt und unsere Geschichte wurde Stück für Stück besser und vollständiger. Am Mittwoch kam Lisa zu uns, um Sprechübungen mit uns zu machen. So konnten wir uns besser in die Rolle von den Charakteren hineinversetzen und uns das Hörspiel besser vorstellen. Ein RTL Fernsehteam kam zu uns und hat das ganze dokumentiert und Interviews mit uns gemacht. Am folgenden Tag haben wir die Geschichten zu Ende geschrieben und angefangen das Hörspiel aufzunehmen. Das was am morgigen Tag passieren wird, ist noch nicht klar. Wir wissen aber, dass die Aufnahmen zu Ende aufgenommen werden und wir sind uns sicher, dass unser Hörspiel super wird. Insgesamt war das eine neue Erfahrung, beider wir sehr viel Spaß hatten und dazu gelernt haben. Wir haben erfahren, wie man bessere Texte schreiben kann und nehmen das für die Zukunft mit.

Esma Özaslan, Lucas Wagner

Was habe ich persönlich aus dieser Woche für mich mitgenommen?

Unsere gemeinsame Woche hat sich für mich persönlich um mehr als nur den Klimawandel gedreht. Immer wenn wir vom Klimathema abgeschweift sind, weil es gerade um das Rezo Video ging oder um das Leben von Menschen in verschieden Kulturen, wurde uns nicht gesagt, dass wir uns auf das Projekt konzentrieren sollen, sondern die Themen, die uns gerade in diesem Moment beschäftigten wurden behandelt. Spax war es nicht nur wichtig, dass wir das Projekt im Auge hatten, sondern dass wir unseren Horizont auch anderweitig erweitern. 

Die Gespräche, unabhängig vom Projekt, aber auch die projektbezogenen Gespräche, haben mir deutlich gemacht, dass es Menschen gibt, die ihr eigenes Ego nicht zurückstellen und ihren eigenen Horizont nicht erweitern möchten. Und genau dies ist oft das Problem und hängt oft zusammen mit dem, was in dieser Welt schiefläuft. Sei es der Klimaschutz, der Tierschutz oder Kriege.

Im Klimaschutz kommen wir nicht weiter, da es Politikern wichtiger ist, wiedergewählt zu werden und Menschen ihre eigenen Bedürfnisse oft vor andere stellen. Sei es auf der Autobahn eine Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen oder die Abschaffung von Diesel- und Benzinautos – niemand möchte sich zurückstellen. Menschen, die nicht mehr so lange mit den Folgen leben müssen wie meine Generation, treffen Entscheidungen bzw. treffen eben keine Entscheidungen, die oftmals mehr Schaden anrichten als vorbeugen. Auch die, die sich sagen, dass sie etwas nicht machen wollen, da es sie in ihrem Leben einschränkt, stellen meiner Meinung nach ein Problem dar. Ist es denn wirklich so schlimm zu sagen, ich kaufe mir eine Glasflasche, ich werde meinen Fleischkonsum reduzieren und nur noch Biofleisch kaufen, da die Tiere artgerecht gehalten werden oder ich brauche kein Echtpelz? Nicht in einer Welt, in der Kunstpelz sich eigentlich kaum vom Echtpelz unterscheidet. Muss ich jetzt wirklich eine Plastiktüte nehmen, obwohl ich weiß, dass Plastik hunderte von Jahren braucht, um sich zu zersetzen? Meerestiere und Vögel essen das Plastik und sterben, wenn sie nicht rechtzeitig gerettet werden. Aber da sich viele Menschen nicht selbst einschränken wollen, werden wir die Themen, die aktuell thematisiert werden auch in der Zukunft thematisieren müssen, es sei denn, die Menschen als Individuum merken nicht nur, dass sich was ändern muss, sondern auch sie als Mensch. Denn Menschen sind der Grund, weshalb es mit der Erde bergab geht und weshalb Tierquälerei und Kriege existieren. Doch Menschen sind eben auch die einzigen Wesen auf der Erde, die dies ändern können und das ist eine Einstellung, die Menschen sich aneignen müssen und die jüngere Generationen lernen müssen, damit wir unseren Kindern und Kindeskindern ein Leben geben können, das sich auch lohnt zu leben.

Noura Tangara

Stimmen aus dem Klimaschutzworkshop

14 Jugendliche, fünf Tage, ein Ziel; ein Hörspiel zum Thema Klimawandel am Ende. All die Arbeit, die Mühe, das Lachen, Lernen und die Freude, vermögen diese Rahmeninformationen kaum widerzugeben. Doch das ist es ja eigentlich, was für uns Schüler das Projekt mit Spax und den Boys (inklusive Hilke natürlich) ausgemacht hat. Obwohl der Fokus immer auf die Produktion des Hörspiels lag, war dazwischen genug Raum, um sich intensiv mit verschiedensten Dingen zu beschäftigen.

Seien es unsere politischen Möglichkeiten als Schüler, die Option, persönlich durch die Arbeit an dem Projekt zu wachsen oder einfach nur ein wenig rumzublödeln. 

Es ging nicht nur um Politik oder den Klimawandel, nein, das Schreiben der Skripte, das Einüben von diesen zusammen mit Logopädin Lisa, das gemeinsame Über- und Bearbeiten waren genauso Teil des Projektes.

Was wir aus dem Projekt mitnehmen konnten, sind verschiedene Dinge.

An uns bspw. selbst konnten wir neue Eigenschaften entdecken. In einigen steckte vielleicht ein unentdecktes Talent zum Drehbuchautor oder zur Synchronsprecherin, das durch die freie Arbeit am Hörspiel zum Vorschein kam. Jeder konnte sich nach Belieben für den Erfolg des Endergebnisses engagieren und sein Bestes beitragen, ohne unter dem Druck einer abschließenden Note für sein Handeln zu stehen.

Uns wurde ein Bild von Unterricht und Schule gezeichnet, das wir als Schüler komplett konträr zu dem empfinden, was wir aus unserem Schulalltag gewohnt sind. Ein eigenständiges und individuelles Arbeiten, das den Fokus auf persönliche Fähigkeiten und Interessen eines jeden legt und in dem der Blick für jeden Einzelnen beibehalten wird. Der Tag ist nicht mehr strikt in Fächer eingeteilt, anstatt dessen wird uns ein Spektrum geboten, das vom kreativen Schreiben, über das Darstellende Spiel bis hin zu Diskussion und Argumentation führt. Jeder kann die eigenen Interessen ausleben und lernen, während alle an einem gemeinsamen Ziel arbeiten. 

Auch die Menschen, denen wir im Projekt begegnen durften, haben dessen Wert für uns ausgemacht. Seien es Spax, als Projektleiter oder Lorenz, Evgenij, Hilke oder auch Mitschüler, die mit uns gemeinsam an dem Projekt gearbeitet haben. Von deren Erfahrung im Umgang mit Jugendlichen und natürlich mit der Hörspielproduktion konnten wir alle nur profitieren. 

Danke dafür nochmal!

Das Projekt brachte für uns nicht nur die ernsten Aspekte bezüglich des Klimaschutzes mit sich, sondern in erster Linie eine Menge Freude und Spaß am Ausleben unserer Gestaltungsmöglichkeiten und nahezu vollkommenen kreativen Freiheit. Das fertige Hörspiel kennen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, freuen uns jedoch darauf, es hören zu dürfen!

Die politischen Aspekte sind natürlich auch nicht außen vor zu lassen. Auch uns, als Schüler in Zeiten von „Fridays for Future“ und Sozialen Netzwerken, haben die letzten Monate politisch stark bewegt. Zunehmend wird sich, auch in unserem persönlichen Umfeld, über den Klimawandel, ein stetiges Besorgnis bezüglich unserer Zukunft, Gedanken gemacht. Die Thematik bringt für uns immer wieder eine gewisse Enttäuschung und einige Fragen mit sich: Warum wird dem Problem erst jetzt, wo es quasi vor der Tür steht, Aufmerksamkeit gewidmet? Und warum ist diese Aufmerksamkeit, die sich um unsere Zukunft drehen sollte, nicht selten beeinträchtigt durch sekundäre, oft nahezu scheinheilig wirkende Besorgnisse um Konjunktur oder schwarze Null? Wieso wird sich eher auf das Klientel der Senioren fokussiert, als auf das derjenigen, die noch ihr gesamtes Dasein auf dieser Erde zu fristen haben, uns?

-von Nils Müller und Linn Degner

Lohnt es sich, nachhaltig zu leben?

Vor einiger Zeit habe ich mich sehr enorm mit dem Klimawandel und dessen Schutz beschäftigt. Ich hatte das Gefühl, dass die Medien starken Druck auf das Bewusstsein des Menschen ausüben… Jeder, der sich nicht für den Klimaschutz engagiert, sollte ein schlechtes Gewissen haben. Ich bekam ein richtig schlechtes Gewissen. Ehrlich gesagt bekam ich richtig Zukunftsangst. Überall wurde gesagt, dass unsere Welt in greifbarer Zeit nicht mehr existieren würde und unsere Politik alles falsch machen würde. Ich habe zwar schon meinen Plastik- und meinen Fleischkonsum reduziert, aber so richtig aktiv war ich nicht. Durch diesen Druck habe ich mich immer weiter informiert und meine Familie versucht zu „aktivieren“, nachhaltiger zu leben. Wir fingen an, das Obst und Gemüse, wenn nötig, im Stoffbeutel einzukaufen. Zum Bäcker gehen wir nur noch mit Jutebeutel und lassen die Brötchen darin einpacken. Außerdem kaufen wir hauptsächlich regionale Ware auf dem Markt und eine Edelstahlflasche habe ich mir auch angeschafft. Hauptsächlich kauft meine Familie nur noch Wasser in Glasflaschen und wir benutzen Sodastream. Zusätzlich habe ich weitestgehend den Konzern Nestle/Ferrero boykottiert, um die Palmölplantagen nicht zu unterstützen. Ich habe mich richtig gut gefühlt, da wir einiges für den Umweltschutz geändert haben. Doch dann las ich einen Bericht, welcher mich, ehrlich gesagt, echt enttäuscht hatte. Die eigentliche Info war, dass wir als einzelne Personen nicht wirklich viel bewirken können, sondern die ganz großen Konzerne unbedingt umdenken müssen. Diese Konzerne produzieren tausende Tonnen Plastik und nur 15% von den „recycelbaren Plastik“ wird wirklich recycelt. Ein großer Teil Plastikmüll geht ins Ausland. Und ich habe mich gefragt: Was bringt eigentlich mein Umdenken beim Konsumieren, wenn ich nur einen ganz klitzekleinen Bruchteil bewirken kann? Doch wenn wir alle einen ganz klitzekleinen Bruchteil bewirken würden und andere Menschen dazu motivieren, auch nachhaltiger zu leben, dann können wir doch ziemlich viel bewirken. Wir können uns informieren und zusammen die ganz schlimmen Konzerne boykottieren, die nicht nachhaltig wirtschaften! Und wenn wir weiterhin nachhaltig leben und weiterhin unsere Mitmenschen aufklären und manche davon später einen Konzern leiten, war dieses Motivieren schon sehr erfolgreich. Und ab und zu frage ich mich immer noch, ob mein Reflektieren von meinem Konsumverhalten etwas nützt.

Mara Herschel

Klimaschutz-Projekt an der IGS Langenhagen

Ich bin Finn Ole Möhring und nehme an dem Klimaprojekt mit Spax und seiner Crew in der IGS Langenhagen teil. Vor Beginn des Projekts wurde uns nicht sonderlich viel erzählt. Als wir auf der Zugfahrt saßen und uns gefragt haben, wo es überhaupt hingeht, lernten wir Spax kennen, der uns Genaueres über unser Projekt und sich erzählte. Uns wurde schnell klar, dass wir mit Spax einen Leiter des Projekts haben, der schnell einer von uns würde. Schon am ersten Tag verstanden wir uns mit Spax, als wäre er schon immer ein Teil unserer Gruppe gewesen. Auch Lorenz, Hilke und Spax‘ und Hilkes kleiner Sohn waren super cool drauf. Jeder hat sich wohl gefühlt. Jetzt konnte es losgehen. Was machen wir überhaupt? Was ist unser Ziel? Als wir nach unserer inspirierenden Wanderung mitten im Nirgendwo in Schneverdingen in der Lüneburger Heide in der Alfred Töpfer Akademie ankamen, erfuhren wir was explizit unsere Aufgabe ist. Eine Geschichte schreiben und ein Hörspiel aufnehmen. Soweit so gut. Die Bildung einer Geschichte wurde erst mal durch kontroverse politische Diskussionen aufgehalten, bei denen Spax eifrig mitmischte. Nachdem uns klar wurde, dass wir noch eine Story zu verfassen haben, ging es auch gleich los. Viele geile Ideen gab es zu vereinigen. Von einigen mussten wir uns auch schmerzlich verabschieden. Unsere Kreativität würde den Rahmen sprengen. Es stellte sich als schwer heraus, eine Story zu verfassen, die jeden zufrieden stellt. Letztendlich haben wir eine Welt um 2080 erschaffen, die das ehemalige Hamburg darstellt. Es gibt eine Unterwasserwelt namens „Grubmah“, die durch die Überschwemmungen ein Tunnelnetzwerk zwischen den Häusern unter Wasser erbaut haben und eine Überwasserwelt namens „Hohnher“, die in den Hochhäusern Hamburgs lebt und ein Netz aus Brücken zwischen den Hochhäusern gebaut hat. Was es für Probleme gibt und welche Aufgaben sich der Welt stellen, müsst ihr euch anhören. Ich glaube aber, dass jetzt, kurz vor Ende des Projektes, jeder sich mit dieser Story identifizieren kann und eine mega geile Sache entstanden ist. Hört selber rein! Hiermit bedanke ich mich bei Spax und seiner Crew für die super geile und entspannte Zusammenarbeit und die Mathestunden die mir erspart geblieben sind. Wir werden euch hier in der Schule vermissen.

Finn Ole Möhring, IGS Langenhagen