Ein Eindruck aus der Projektwoche mit Spax

Ich muss sagen, wie es nun mal so ist, hatte ich im Vorfeld Erwartungen an diese Woche und auch an das mögliche Endprodukt, das dabei entstehen könnte. Doch am Ende ist es hundertmal cooler geworden, als ich erwartet hatte.

Wenn mich jemand gefragt hätte, warum wir am Montag in die Heide gefahren sind, hätte ich keine vernünftige Antwort geben können. Aber auf der Rückfahrt wurde mir klar, dass man es nicht besser hätte lösen können. Denn die Landschaft in der Lüneburger Heide ähnelt stark der, die wir im Laufe der Woche für unsere Geschichte entwickelt haben. Außerdem sind wir uns alle im Laufe des Tages näher gekommen und bei den ersten kleinen Schritten zur Charakterentwicklung sind sehr produktive Arbeitsgruppen entstanden, in denen wir auch im Laufe der Woche noch gearbeitet haben.

Dabei habe ich auch gemerkt, dass der – teilweise doch recht große – Altersunterschied gar nicht schlimm ist. So fließen mehrere verschiedene Perspektiven zusammen und eine kreative Welt, in der unsere Geschichte spielt, konnte entstehen.

Ab Dienstag haben wir dann richtig intensiv mit der Arbeit an unserem Hörspiel angefangen. Wir haben die grobe Geschichte entwickelt, Charaktere näher beschrieben und angefangen die genauen Dialoge zu schreiben. Und das ohne Pausen. Ca. von 8 Uhr morgens bis 13:20 Uhr. Nein, wir wurden nicht gezwungen. Auch wenn das für die meisten Schüler wahrscheinlich unvorstellbar ist. Der Schlüssel ist, dass wir Bock drauf hatten und immer weiter arbeiten wollten. Man kann sich die Arbeit selber einteilen und sich selber Aufgaben geben. Wir hätten Pausen machen können, aber wir wollten es nicht, denn es fühlt sich einfach gut an zu spüren wie die Zeit verfliegt und man am Ende des Tages nach Hause geht, mit dem Gefühl etwas geschafft zu haben. Das Gefühl, wenn man die Geschichte bis spät Abends nicht aus dem Kopf bekommt und darüber nachdenkt, wie es weiter gehen könnte.

Ich habe in dieser Woche nicht nur viel Spaß gehabt und die anderen Projektteilnehmer besser kennengelernt, sondern auch etwas wichtiges gelernt. Dadurch, dass wir uns so sehr in diese Lage versetzt haben, was passieren könnte, wenn wir wirklich nichts tun, ist mir wirklich bewusst geworden, dass wir unbedingt etwas tun müssen.

Marie Lindert Albert-Einstein-Schule Laatzen

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